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Die Insel El Hierro

El Hierro Karte

El Hierro ist die südwestlichste und kleinste des kanarischen Archipels. Auf 278 km Oberfläche bietet die Insel eine Vielfalt an Landschaften, von bizarren Lavaformationen und Schlackefeldern im Süden und Westen über ausgedehnte Pinien- und Lorbeerwäldern im Zentrum bis zum fruchtbaren Tal El Golfo mit Obstplantagen und Weinbergen im nordwestlichen Teil. Es gibt Wiesen und Weiden in der Hochebene von Nisdafe, Feigen- und Mandelhaine im Westen El Pinars.

 

Die Insel hat meist felsige, steilabfallende Küsten mit bis zu 1000 m hohen Klippen, teils unzugänglich, teils mit Badebuchten und natürlichen Schwimmbecken. Der vielzitierte ewige Frühling ist auch hier anzutreffen, in üppiger subtropischer Vegetation in den fruchtbaren Zonen, aber auch in schroffen, vulkanischen Landschaften mit sprödem Charme.

 

EL Hierro, Insel der 1000 Vulkane

 

Obwohl der letzte Ausbruch 200 Jahre zurückliegt, gibt es auf El Hierro die meisten Vulkane der Kanaren pro km; mehr als 500 offene und ca. 300 mit jüngerer Lava bedeckte Kegel. Etwa 70 Höhlen und vulkanischen Röhrensysteme der Insel konnten bereits katalogisiert werden, es sind aber noch nicht alle vollständig erforscht. Einige sind äußerst bemerkenswert wegen ihrer Schönheit und/oder ihrer Ausdehnung, so zum Beispiel die Höhle Don Justo mit 6,3 km Gesamtlänge, eine der Größten der Erde.

 

Klima, El Hierro

 

Das Klima wird bestimmt durch den Kanarenstrom und den Nordost-Passat, und ist damit ausgeglichen mild mit durchschnittlichen Temperaturen von 19° - 23°C an den Küsten. Es herrscht fast das ganze Jahr ein leichter bis lebhafter Wind.

Auch die vielen sternenklaren Nächte des Jahres, in denen der Mond den Romantikern und den Hobbyastronomen oft das Herz verzaubert, sind eine Erwähnung wert.

Wegen der örtlich bedingten Temperaturunterschieden, empfiehlt es sich immer eine leichte Jacke mitzunehmen. Die Wassertemperaturen variieren zwischen 19° im Januar und 23° C im September.

Im Winter: Die Regenzeit liegt zwischen November und März, wobei die Niederschläge in den letzten Jahren rückläufig sind. Viel Feuchtigkeit bringt allerdings auch der Passat, der an den Hängen kondensiert. So erklärt sich auch der berühmte Heilige Baum der Insel, der Garoe, den schon die Bimbaches verehrten, weil an seinen Blättern die Wolken kondensierten; das Wasser tropfte ab und wurde in Tongruben aufgefangen.

Nachdem ihn ein Hurrican vor 385 Jahren zerstört hatte, wurde 1949 an gleicher Stelle ein neuer Baum gepflanzt. Seiner großen Bedeutung wegen ziert er heute das Inselwappen.

Besuchen Sie uns doch, ob mit Schiff oder Flugzeug, um El Hierro auf eigene Faust zu erkunden, zu erforschen oder zu erwandern.

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