Reiserouten auf La Gomera

Route A ? Süden (6-7 Stunden)
Sie beginnen ihren Ausflug im Südwesten der Insel und folgen der Landstraße TFE-713 in Richtung Playa de Santiago. Während der Auffahrt können sie die ganze Hauptstadt überblicken. Halten sie am Aussichtspunkt Degollada de Peraza, von wo aus sie einen wunderschönen Blick über die Schlucht barranco de la villa haben. Danach setzen sie ihren Weg in Richtung Barranco de Benchijigua fort. Auf der Abfahrt stoßen sie auf den einzigen Golfplatz der Insel, Tecina Golf und gelangen kurz darauf in das Fischerdorf Playa de Santiago. Von dort aus geht es weiter in Richtung Alajeró, vorbei am Flughafen von La Gomera. In Alajeró sind die Kapelle Nstra. Sra. del Buen Paso und der älteste Drachenbaum der Insel, welcher sich am Ortsausgang befindet, besonders sehenswert. Nachdem sie die Abzweigung nach Chipude genommen n, erreichen sie die kleinen Dörfer Chipude, El Cercado und Las Hayas. In Chipude erwartet sie die eindrucksvolle Silhouette des Naturdenkmals La Fortaleza, wo edeutende ärcheologische Funde gemacht wurden. El  Cercado ist für seine Keramikwerkstätten bekannt, in denen noch heute auf traditionellle Weise ohne Hilfe des Töpferrads gearbeitet wird. Nachdem sie an der Kreuzung nach links Richtung Arure abgebogen sind, gelangen sie kurz vor Las Hayas an die Kapelle San Nicolás de Tolentino. Auf der Weiterfahrt nach Valle Gran Rey sollten sie unbedingt am Aussichtspunkt Mirador Palmarejo, besser bekannt unter dem Namen Mirador Cesár Manrique, Halt machen und den atemberaubenden Blick auf das Tal genießen. Valle Gran Rey ist als touristisches Zentrum der Insel wegen seiner bezaubernden Landschaften, der schwarzen Sandstrände und der Vielfalt an Freizeitangeboten für Urlauber besonders interessant. Um wieder nach San Sebastián zu gelangen müssen sie zunächst die gleiche Landstraße zurückfahren und nachdem sie Arure hinter sich gelassen haben an der Kreuzung Apartacaminos Richtung San Sebastián abbiegen. Der nächste Halt ist La Laguna Grande, eines der größten Erholungsgebiete der Insel von der der Volksmund erzählt, dass dort, tief im Wald verborgen, sich bei Vollmond die Hexen der Insel zum Tanz trafen und dunkle Pakte mit dem Teufel schlossen. Von hier aus geht es auf ihrer Route weiter bis zum höchsten Punkt der Insel, dem Alto de Garajonay, der auf einer Höhe von 1.487m liegt. Auf der letzten Etappe ihrer Rundreise kommen sie auf dem Rückweg nach San Sebastián an den Aussichtspunkten Cumbres de Tajaqué und Los Roques (Agando, Ojilia, Zarcita, Carmona) vorbei, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf. Zurück in der Hauptstadt gibt es noch eine Reihe an Schauplätzen aus der Kolumbuszeit zu besichtigen.

Route B - Nord: (6-7 Stunden)
Beginnen sie ihren Ausflug auf der Landstraße Nord TFE-711 in Richtung Hermigua. Der Norden der Insel ist wegen der saftig grünen Landschaften und der malerischen Ortschaften besonders schön. Nachdem sie den Tunnel La Cumbre durchfahren haben, dringen sie in ein prächtiges Tal vor: Hermigua, im Nordosten der Insel gelegen. Als besonders sehenswert gelten das Kunsthandwerkszentrum Los Telares, die Kirche Santo Domingo de Guzmán und die Kirche Ntra. Sra. de la Encarnación. Weiter gehts nach Agulo, der kleinsten Gemeinde der Insel. Die schmalen, gepflasterten Straßen und die Häuser dieser Gemeinde sind ein Musterbeispiel für die kanarische Volksarchitektur. Auf dem Dorfplatz Leoncio Bento ragt die Kirche Iglesia de San Marcos hoch empor. Zurück auf der Straße stoßen sie nach einer Weile auf den Ort Las Rosas. Wenn sie die erste Abzweigung nach links Richtung La Palmita nehmen, gelangen sie zum Besucherzentrum Juego de Bolas. Dort können sie alles über die Natur und Kultur der Kanaren erfahren, sowie die Vorführungsräume, das ethnographische Museum, die Kunsthandwerkstätten (Töpferei, Weberei und Korbmacherei) und den Garten mit autochthonen Pflanzen besuchen. Der Norden ist außerdem ein idealer Ort um die typischen Speisen der Insel kennenzulernen (Agulo, Las Rosas, Vallehermoso, Epina). Weiter gehts auf der gleichen Landstraße bis nach Vallehermoso, um dort den alten Stadtkern zu besichtigen und gleich im Anschluß zum Erholungsgebiet Epina, wo sie klares, sauberes Wasser aus den sieben Strahlen einer Quelle trinken können. Dann setzen sie ihre Rundreise in Richtung La Laguna Grande fort, indem sie an der Kreuzung Apartacaminos links fahren. La Laguna Grande ist ein Erholungsgebiet in dem man kleine Wanderungen unternehmen oder im dazugehörigen Restaurant speisen kann. Von hier aus geht es auf ihrer Route weiter bis zum höchsten Punkt der Insel, dem Alto de Garajonay, der auf einer Höhe von 1.487m liegt. Auf der letzten Etappe ihrer Rundreise kommen sie auf dem Rückweg nach San Sebastián an den Aussichtspunkten      Cumbres de Tajaqué und Los Roques (Agando, Ojilia, Zarcita, Carmona) vorbei, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf. Zurück in der Hauptstadt gibt es noch eine Reihe an Schauplätzen aus der Kolumbuszeit zu besichtigen.

Route C ? Nord-Süd: (La Gomera an einem Tag - 4-5 Stunden)
Nachdem sie den Tunnel La Cumbre durchfahren haben, dringen sie in ein prächtiges Tal vor: Hermigua, im Nordosten der Insel gelegen. Als besonders sehenswert gelten die Kirche Santo Domingo de Guzmán, wegen ihrer barocken Altarretabel, der Deckentäfelung im Mudejarstil und der Gemälde, sowie die Kirche Iglesia de Encarnación, in der Ölgemälde und Holzfiguren der Jungfrau Maria betrachtet werden können. Weiter gehts nach Agulo, der kleinsten Gemeinde der Insel. Die schmalen, gepflasterten Straßen und die Häuser dieser Gemeinde sind ein Musterbeispiel für die kanarische Volksarchitektur. Auf dem Dorfplatz Leoncio Bento ragt die Kirche Iglesia de San Marcos hoch empor. Das Dorf ist außerdem berühmt für seine typischen Backwaren. Zurück auf der Straße stoßen sie nach einer Weile auf den Ort Las Rosas. Wenn sie die erste Abzweigung nach links Richtung La Palmita nehmen, gelangen sie zum Besucherzentrum Juego de Bolas. Dort erhalten sie umfangreiche Auskunft über den Nationalpark Garajonay. Im Besucherzentrum      bietet sich ihnen außerdem die Möglichkeit, eine Ausstellung über die Natur und Kultur der Kanaren, sowie die Vorführungsräume, das ethnographische Museum und den Garten mit autochthonen Pflanzen zu besuchen, sowie Handarbeiten in den Kunsthandwerkstätten zu erwerben. Nachdem sie das Zentrum verlassen haben, fahren sie auf der gleichen Landstraße in Richtung La Laguna Grande und durchqueren dabei den Nationalpark. La Laguna Grande ist das größte Erholungsgebiet der Insel und sie können dort im dazugehörigen Restaurant so typische Inselspezialitäten probieren, wie den Brunnenkresseeintopf potaje de berros, den pikanten Käseaufstrich almogrote, oder den Likör aus Palmenhonig und Schnaps el gomerón. Von diesem Punkt ab möchten wir ihnen zwei Optionen bieten:

a) Sie können den Wald El Cedro entdecken, der als Herz und Lunge der Insel eine vielfältige Pflanzenwelt sowie kleine Bäche und Quellen in sich birgt. Hier ist eine noch fast intakte Natur zu erkennen, die sich immer weiter zurück zu ihrer authentischen Ursprungsform entwickelt. Fahren sie also Richtung San Sebastián bis zur Kreuzung Zarcita, und biegen sie nach links in Richtung Hermigua ab. Nach ungefähr 2,5 km biegen sie erneut links in einen gepflasterten Waldweg ein, der bis hinunter nach El Cedro führt. Wenn sie zu Las Mimbreras gelangen, entdecken sie dort einen kleinen Bach und einen Wanderpfad, der sie nach ungefähr 1km direkt zur Kapelle Ermita de Ntra. Sra. de Lourdes bringt. Weiter unten im Tal stoßen sie auf den Weiler El Cedro und einen Wasserfall. Der Abstieg dauert ca. eine Stunde und sie haben Zeit das herrliche Weltnaturerbe zu genießen.

b) Fahren sie in Richtung Süden und durchqueren dann die Tunnel nach Arure und machen sie einen Halt am Aussichtspunkt Mirador de Cesár Manrique, ein Werk des Künstlers aus Lanzarote, Cesár Manrique. Von dort aus haben sie einen herrlichen Blick auf das Tal Valle Gran Rey. Dieses Tal war einst das Reich des mächtigsten Königs der Ureinwohner, Amalahuigue. Heute ist es das aufstrebende Urlauberzentrum La Gomeras, das über einige der schönsten Strände der Insel verfügt. Auf der Rückfahrt biegen sie nach dem Tunnel rechts ab in Richtung Las Hayas. Sie befinden sich nun auf der letzten Etappe ihrer Rundreise und fahren, entlang der Grenzen des Nationalparks, durch die kleinen, jedoch nicht minder interessanten Dörfer Las Hayas und El Cercado. In El Cercado werden noch heute Keramiken auf traditionelle Weise ohne Hilfe eines Töpferrads gefertigt und diese Technik wird von Generation zu Generation weitergereicht. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Chipude mit einer der ersten Pfarrkirchen der Kanarischen Inseln   die der Jungfrau Virgen de Candelaria gewidmet ist. Dort stoßen sie auch auf die eindrucksvolle Silhouette des Naturdenkmals Fortaleza, wo interessante archäologische Funde gemacht wurden. Nachdem sie die Kreuzung Igualero hinter sich gelassen haben geht es wieder Richtung San Sebastián. Zum Abschluß können sie noch Halt an den Felsen Los Roques machen, die majestätisch aus der Landschaft emporragen und von wo aus sie einen wunderschönen Blick auf das Tal Benchijigua und das tiefer gelegene Playa de Santiago haben. Auf der Abfahrt geht es vorbei an der Degollada de Peraza, von wo aus es nicht mehr weit zur Hauptstadt ist. Zurück in San Sebastián gibt es noch eine Reihe an Schauplätzen aus der Kolumbuszeit zu besichtigen.

- Der Grafenturm Torre del Conde ist der einzige noch fortbestehende mittelalterliche Festungsbau auf den Kanarischen Inseln. Er wurde im Jahre 1450 von Peraza zur Verteidigung gegen Revolten auf der Insel errichtet, wobei nicht an die von der Küste ausgehenden Gefahren gedacht wurde.

- Die Kirche Iglesia de la Asunción wurde auf den Überresten einer alten Kapelle
erbaut. In der Inneneinrichtung sind die Einflüsse des Mudejar-Stils sowie der Gotik nd des Barocks klar zu erkennen. In diesen alten Gemäuern kann eine
bedeutende Kunstsammlung bestaunt werden, zu der auch eine Christusabbildung von Luján Pérez zählt.

- Die Kapelle Ermita de San Sebastián, eine der ersten Bauten der Insel, besteht aus nur einer Halle. Besonders bemerkenswert ist die Seitentür, die als einziges Originalstück der alten Kapelle erhalten blieb.

- Im Museum Casa de Colón, Kolumbushaus, ist eine bedeutende archäologische Sammlung Nordperuanischer Stücke ausgestellt. Die Mehrzahl der Objekte sind Teil der Chimú-Kultur und stammen aus den Jahrhunderten VIII. bis XVI.

- Im Innenhof des Hauses Casa de La Aguada, ist der Brunnen, aus dem Kolumbus den Wasservorrat für seine Reisen bezog, noch immer erhalten.

    

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San Sebastian La Gomera Karte
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Puerto de Playa Santiago
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Tal von Hermigua
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Parque de Garajonay
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Alto de Garajonay
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Roque de Agando
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Windsurfen Playa Santiago
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Torre del Conde
Torre del Conde
Einrichtung Torre del Conde
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Kirche Iglesia de la Asunción
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